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Bevor wir in die Details gehen, hier die wichtigsten Zahlen auf einen Blick:
| Wärmepumpentyp | Anschaffung & Einbau | Förderung (Steiermark) | Eigenanteil (nach Förderung) |
|---|---|---|---|
| Luft-Wasser-Wärmepumpe | ab ca. 25.000 € | bis zu € 8.500 | ab ca. 16.500 € |
| Erdwärme (Tiefenbohrung) | ab ca. 35.000 € | bis zu € 8.500 | ab ca. 26.500 € |
| Sole-Wasser (Flächenkollektor) | ab ca. 28.000 € | bis zu € 8.500 | ab ca. 19.500 € |
Alle Preise inkl. Montage, ohne Zusatzkosten für Heizkörpertausch oder Erdbohrung. Vereinzelt günstiger möglich – persönlicher Termin lohnt sich.
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist die mit Abstand häufigste Variante in Österreich. Sie zieht Wärme aus der Außenluft und überträgt sie ans Heizsystem. Kein Erdaushub, keine Bohrung – dadurch deutlich günstiger als Erdwärme.
Kosten gesamt (Gerät + Installation): ab ca. 25.000 €
Was ist darin enthalten?
Nicht enthalten sind allfällige Zusatzarbeiten wie Heizkörpertausch oder Umbau des Heizkreises.
Die Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Tiefenbohrung holt Wärme aus dem Erdreich – konstante 8–12 °C das ganze Jahr. Höchste Effizienz (COP bis 5,0), aber höhere Investition durch die Bohrung.
Kosten gesamt: ab ca. 35.000 €
Darin enthalten: Gerät, Bohrung (ca. 100–150 m), wasserrechtliche Genehmigung, Installation.
Günstiger als die Tiefenbohrung, aber nur möglich, wenn genug Grundstücksfläche vorhanden ist (mind. das 1,5-fache der Wohnfläche).
Kosten gesamt: ab ca. 28.000 €
Der Einbau umfasst mehr als nur das Aufstellen des Geräts. Typische Posten:
Standardinstallation (Luft-Wasser):
Mögliche Zusatzkosten:
Die Betriebskosten der Wärmepumpe hängen vom COP (Coefficient of Performance) ab – dem Verhältnis von Wärmeertrag zu eingesetztem Strom.
Beispielrechnung: Einfamilienhaus, 150 m², Jahresheizwärmebedarf 15.000 kWh
| Wärmepumpentyp | COP (Jahresschnitt) | Stromverbrauch/Jahr | Stromkosten (0,25 €/kWh) |
|---|---|---|---|
| Luft-Wasser | 3,0 | 5.000 kWh | ca. 1.250 € |
| Erdwärme | 4,0 | 3.750 kWh | ca. 940 € |
| mit PV-Eigenverbrauch | je nach Anlage | -30 bis -50 % | ca. 600–900 € |
Zum Vergleich bisherige Heizkosten (2024/2025):
Quellen: E-Control Energiepreisindex Österreich, WKO Energiepreise
Eine Wärmepumpe ist wartungsarm – keine Abgasmessung, keine Kaminkehrer-Pflicht. Trotzdem sollte sie regelmäßig gewartet werden.
Jährliche Wartungskosten: ab ca. 150–250 €
Was wird bei der Wartung geprüft?
→ Mehr zur Wärmepumpen-Wartung bei Neubauer
Beim Tausch einer fossilen Heizung (Gas, Öl) gegen eine Wärmepumpe sind in der Steiermark 2026 bis zu € 8.500 Förderung möglich.
Das Bundesförderprogramm gibt beim Kesseltausch auf eine Wärmepumpe:
Mehr Infos: Sanierungsoffensive des Bundes
Zusätzlich zur Bundesförderung gibt das Land Steiermark eine eigene Förderung für Wärmepumpen.
Förderung des Landes Steiermark für Wärmepumpen
Bundes- und Landesförderung sind kombinierbar. In der Praxis bedeutet das für eine typische Luft-Wasser-Wärmepumpe:
| Förderung | Betrag |
|---|---|
| Bundesförderung (Sanierungsoffensive) | bis zu € 7.500 |
| Landesförderung Steiermark | bis zu € 1.000 |
| Gesamt | bis zu € 8.500 |
Wichtig: Der Förderantrag beim Bund muss vor der Beauftragung des Installateurs gestellt werden. Wer zuerst unterschreibt und dann erst den Antrag stellt, verliert die Bundesförderung.
→ Alle Förderungen im Detail: Heizungstausch Förderungen 2026
Rechenbeispiel: Umstieg von Gas auf Luft-Wasser-Wärmepumpe
Mit Photovoltaik (5 kWp, 50 % Eigenverbrauch):
Hinzu kommt der Wertzuwachs der Immobilie durch das moderne Heizsystem und die Unabhängigkeit von Gaspreisschwankungen.
Altbau bedeutet oft: Heizkörper aus den 1970ern, hohe Vorlauftemperaturen, keine Fußbodenheizung. Ist eine Wärmepumpe trotzdem möglich?
Ja – aber manchmal mit Zusatzkosten:
Ob in Ihrem Altbau eine Wärmepumpe wirtschaftlich ist, klären wir bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
→ Mehr: Wärmepumpe im Altbau Graz
Ein häufiger Vergleich: Beide Systeme werden staatlich gefördert, beide sind CO₂-neutral. Was kostet weniger?
| Kriterium | Wärmepumpe (Luft-Wasser) | Pelletsheizung |
|---|---|---|
| Anschaffung & Einbau | ab ca. 25.000 € | ab ca. 20.000 € |
| Betriebskosten/Jahr (150 m²) | ca. 950–1.250 € | ca. 1.200–1.800 € |
| Wartung/Jahr | ab ca. 150 € | ab ca. 250 € |
| Platz für Lager | nicht nötig | Pelletslager nötig (mind. 5 m³) |
| Geeignet für Altbau | bedingt | ja (auch hohe Vorlauftemp.) |
| Förderung 2026 | bis € 8.500 | bis € 8.500 |
Fazit: Die Wärmepumpe ist im Betrieb langfristig günstiger, benötigt weniger Platz und hat den geringsten Wartungsaufwand. Die Pelletsheizung ist die bessere Wahl für schlecht gedämmte Altbauten oder wenn kein Stromausbau möglich ist.
→ Ausführlicher Vergleich: Welche Heizung ist die richtige?
Ja – unter diesen Bedingungen ist eine Wärmepumpe 2026 in Österreich klar die richtige Wahl:
Eine Wärmepumpe liefert günstige Betriebskosten, heizt und kühlt, und macht Sie unabhängig von Gaspreisschwankungen. Die Amortisation liegt realistisch bei 10–18 Jahren – je nach Ausgangslage und Förderung.
Als Meisterbetrieb seit 1974 installieren wir Wärmepumpen in Graz, Graz-Umgebung, Weiz und Gleisdorf. Wir begleiten Sie von der ersten Beratung über den Förderantrag bis zur Inbetriebnahme – alles aus einer Hand, 50 Mitarbeiter, Handschlagqualität.
So starten Sie:
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→ Alle Heizungsoptionen im Überblick
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