Wärmepumpe im Altbau in Graz – Neubauer GmbH
„Im Altbau geht das nicht" – das stimmt so pauschal nicht. Mit der richtigen Planung und modernen Hochtemperatur-Wärmepumpen funktioniert der Umstieg auch in Grazer Bestandsgebäuden. Wir prüfen Ihr Haus kostenlos und sagen Ihnen ehrlich, was möglich ist.
Kostenlose Vor-Ort-Prüfung buchen 03117 / 24 20 – 13
Was entscheidet, ob eine Wärmepumpe im Altbau funktioniert?
Der entscheidende Faktor ist die Vorlauftemperatur – also wie heiß das Wasser sein muss, damit Ihre Heizkörper den Raum warm halten. Je niedriger, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe.
| Vorlauftemperatur | Eignung |
|---|
| bis 45 °C | Ideal – Standardwärmepumpe, sehr effizient |
| 45–55 °C | Gut – mit moderner Wärmepumpe problemlos |
| 55–70 °C | Möglich – Hochtemperatur-Wärmepumpe nötig |
| über 70 °C | Kritisch – Heizkörpertausch empfehlenswert |
In vielen Grazer Altbauten liegt die tatsächliche Vorlauftemperatur niedriger als gedacht – weil die alten Heizkörper großzügig dimensioniert wurden. Das messen wir beim Vor-Ort-Termin nach.
Was hilft, ohne das ganze Haus zu sanieren?
Manchmal reichen kleine Maßnahmen, um eine Wärmepumpe wirtschaftlich zu machen:
- Dach / oberste Geschossdecke dämmen – günstiger Wärmedämmeffekt
- Kellerdecke dämmen – reduziert Wärmeverlust nach unten
- Einzelne Heizkörper vergrößern – senkt benötigte Vorlauftemperatur in kritischen Räumen
- Hydraulischer Abgleich – sorgt für gleichmäßige Wärmeverteilung im bestehenden System
Eine vollständige Außendämmung ist keine Voraussetzung – sie verbessert die Wirtschaftlichkeit, ist aber selten die einzige Möglichkeit.
Hochtemperatur-Wärmepumpen für unsanierte Gebäude
Moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen (z. B. von iDM, Viessmann, Bosch) erreichen bis zu 75 °C Vorlauftemperatur – damit sind sie mit nahezu jedem bestehenden Heizkörpersystem kompatibel. Der Wirkungsgrad (COP) ist etwas niedriger als bei Niedrigtemperatur-Systemen, aber deutlich besser als eine Gasheizung.
Förderung 2026 auch für Altbauten in Graz
Beim Tausch einer fossilen Heizung gegen eine Wärmepumpe gilt die Förderung unabhängig vom Gebäudealter:
| Förderung | Betrag |
|---|
| Bundesförderung (Sanierungsoffensive) | bis 30 %, max. € 7.500 |
| Landesförderung Steiermark | kombinierbar |
| Gesamt | bis zu € 8.500 |
Wichtig: Förderantrag vor Auftragserteilung – wir übernehmen das.
→ Förderungen 2026 im Detail
Häufige Fragen
Oft ja – es kommt auf die Vorlauftemperatur an. Moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen erreichen bis zu 75 °C und können auch mit vorhandenen Heizkörpern betrieben werden, ohne dass diese ausgetauscht werden müssen. Ob das in Ihrem konkreten Fall funktioniert, klären wir beim kostenlosen Vor-Ort-Termin.
Nicht zwingend das gesamte Haus. Oft reicht es, die größten Schwachstellen zu dämmen (Dach/oberste Decke, Kellerdecke) und einzelne Heizkörper durch größere Modelle zu ersetzen. Eine vollständige Außendämmung ist häufig nicht nötig. Wir beurteilen das individuell.
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet inkl. Einbau ab ca. 25.000 €. Im Altbau können Zusatzkosten für Heizkörpertausch oder Hydraulik anfallen – das kalkulieren wir im Angebot transparent mit. Nach Förderung (bis zu € 8.500) reduziert sich der Eigenanteil erheblich.
In den meisten Fällen ja. Der Schlüssel ist eine sorgfältige Auslegung der Anlage. Wer eine gut dimensionierte Wärmepumpe mit einem sanierten oder teilsanierten Gebäude kombiniert, amortisiert die Investition gegenüber Gasheizung in der Regel in 8–14 Jahren – abhängig von Energiepreisen und Nutzungsverhalten.
Nein. Fußbodenheizung ist ideal, weil sie mit niedrigen Temperaturen arbeitet – aber keine Voraussetzung. Moderne Wärmepumpen können auch mit bestehenden Heizkörpern betrieben werden. Manchmal genügt es, die Heizkörper in einzelnen Räumen zu vergrößern.
Jetzt kostenlose Vor-Ort-Prüfung buchen Alle Infos zur Wärmepumpe in Graz